.Kindergruppe Moos

Wildnis-Wohnzimmer

Unser Wildniswohnzimmer – freitags wird’s wild!

Jeden Freitag tauschen wir unsere Kindergartenräumlichkeiten gegen unser ganz besonderes Wildniswohnzimmer. Gemeinsam mit Jonathan, unserem Wildnispädagogen und Mann mit einem kleinen „Vogel-Vogel“, geht es hinaus in Wald und Wiese. Unsere heimischen gefiederten Freunde kennt er ganz genau – als Wildnispädagoge reicht sein Wissen aber natürlich noch weit darüber hinaus. Und so gibt es eigentlich jede Woche etwas Neues zu entdecken, zu beobachten und auszuprobieren. Unterstützt wird er natürlich vom Rest des Teams – sodass die Kinder rundum bestens betreut werden können.

Draußen wird ganz nebenbei mit dem ganzen Körper gelernt: Der Boden ist mal weich, mal hart und mal ziemlich uneben. Man spürt unterschiedliche Untergründe und Temperaturen, hört, riecht und fühlt die Natur. Beim Klettern auf einen Baum, Balancieren über Steine oder Stapfen durchs Gelände werden Gleichgewicht, Kraft und Geschicklichkeit spielerisch gefördert.

Spielzeug? Braucht es kaum. Äste, Steine, Zapfen, Blätter und ein bisschen Fantasie reichen völlig aus, um Bauwerke, Spiele und ganze Geschichten entstehen zu lassen. Gleichzeitig bietet die Natur Raum und Ruhe – und ganz viele Gelegenheiten, als Gruppe zusammenzuwachsen. Gemeinsam an einem Projekt werkeln, eine Lösung für ein Problem finden oder zusammen am Lagerfeuer essen: All das stärkt Gemeinschaft und soziale Fähigkeiten. So bietet unser Wildnistag den Kindern eine unglaubliche Vielfalt an motorischen, sensorischen, kognitiven und sozialen Erfahrungen.

 

Nachdem wir zum Glück nicht für jeden Freitag Sonnenschein bestellen können und uns für die Natur auch über Regen, Wind und Schnee freuen, gibt es einen großen, trockenen Rückzugsort. Dort lodert bei Bedarf ein gemütliches Feuer, über dem auch schon einmal ein großer Suppentopf hängt. So können selbst Regen und kühle Temperaturen einem richtig guten Vormittag kaum etwas anhaben. Falls ihr euch jetzt Gedanken macht, was ihr euren Kindern an so einem Vormittag alles mitgeben müsst, da gibt’s natürlich von uns Empfehlungen und Tipps aus erster Hand.

 

Im Sommer zieht es uns auch an die Alm, auch dort wird geforscht, gespielt und entdeckt – und wenn es warm wird, dürfen zwischendurch natürlich auch die Füße ins kühle Wasser.

Wir sind sehr froh und dankbar, unseren Kindern mit dem Wildnistag im Wildniswohnzimmer regelmäßig eine so besondere Spiel- und Lernumgebung bieten zu können – eine, in der sie die ersten Vögel im Frühjahr zwitschern hören, den ersten Blättern beim Sprießen zusehen können, die im Sommer zum Abkühlen einlädt, ihnen im Herbst Eicheln, Bucheckern und viele bunte Blätter schenkt und sie im Winter Spuren im Schnee entdecken lässt.